Der Schrei
Glitzernd weißer Schnee, Sonne, Himmel wunderbar.
Ach, ein Reh!
Weit und breit kein Menschengeist,
nur du im stillen Wald allein.
Schrei! — will raus. Den trägst du mit,
dorthin, wo niemand ist.
Schwer, so groß. Eine Last.
Lästerlich!
Stark hat’s dich gemacht.
Hat Balken tief versenkt.
Im Erdreich steht die Tür,
sie öffnen willst du hier.
Torwächter wird er gerufen,
Schuft! Ein Gauner.
Lass ihn raus, ich bitte dich.
Oh weh, oh weh,
er vermag es nicht.
Gefängniswärter, Einschläferer,
du willst ihn versperren; auf immerda?
Der ist der Schlüssel.
Was sagst du da?
Hätt er’s, würd er’s!
Traumtänzer!
So lass Zeit vergehen,
ehe noch, du wirst schon sehen.
Staune, während Sand verrinnt,
sich Alter über Alter türmt.